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Fakultät Raumplanung

Neuigkeiten und Veranstaltungen aus der Forschung

Neuer Artikel von Sophie Schramm, Moritz Kasper und Simon Bohlen erschienen

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Viele Leute mit Wassercontainern, die vor einem neu errichteden Wasserkiosk im Stadtteil Kibera in Nairobi warten © Moritz Kasper​/​TU Dortmund
Wassernutzer vor einem neu errichteden Wasserkiosk in Kibera, Nairobi (2021)

Artikel

"Governing Pandemic Waterscapes: Covid-19 and Nairobi Metropolitan Services as Co-Catalysts of Waterscape Changes"

Der im Journal Water Alternatives erschienene Artikel setzt sich mit den Veränderungen in der städtischen (Wasser-)Verwaltung seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie Anfang 2020 in Nairobi auseinander.

Keywords

Urban waterscape/ Covid-19/ boreholes/ urban governance/ Nairobi/ Kenya

Autoren

Abstract

Die Covid-19-Pandemie und der anfängliche Fokus auf Maßnahmen zum Händewaschen haben deutlich gemacht, wie wichtig der Zugang zu Wasser ist. Obwohl das Händewaschen letztlich als Übertragung des SARS-CoV-2 (Covid-19)-Virus als weniger wichtig erachtet wurde, stellte die Pandemie ein Dilemma für Wasserversorger:innen und Bewohner:innen in wasserarmen städtischen Gebieten dar. Sie mussten neue Hygienestandards und -anforderungen einhalten, obwohl der Zugang zu Wasser begrenzt war. Daher ist ein tieferes Verständnis der pandemischen städtischen Infrastruktur, Verwaltungssysteme, Technologien und Alltagspraktiken - für die laufenden Debatten über (post)pandemische oder zoonotische Städte erforderlich. Wir konzentrieren uns auf Veränderungen in der städtischen (Wasser-)Verwaltung und staatlichen Wasserprojekten in Nairobi seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie Anfang 2020. Wir zeigen, dass Covid-19 zu Veränderungen in der Wasserlandschaft Nairobis beigetragen hat, allerdings nur in Verbindung mit jüngsten Veränderungen in der allgemeinen Verwaltungsstruktur der Stadt. Ob diese Veränderungen der Wasserlandschaft zu mehr Gerechtigkeit beim Zugang zu Wasser führen oder eine dauerhafte Wirkung bei der Linderung der Wasserarmut in Teilen der Stadt haben, ist mehr als fraglich.

Den gesamten Artikel im Journal Water Alternatives gibt es hier.