Zum Inhalt
Fakultät Raumplanung

Limas erweiterte städtische Randgebiete: Strategien des Wohnens und der Wohnungsfinanzierung in San Juan de Lurigancho

Die Auswirkungen des Neoliberalismus auf die großräumige Urbanisierung sind international in morphologischer, funktionaler und sozialer Hinsicht untersucht worden. In Lateinamerika gibt es jedoch nur wenige Studien über die Peripherie der Megastädte, wo eine besondere Form der selbstverwalteten Stadtproduktion existiert. Die Prozesse des progressiven Wachstums in Bezug auf Wohnungsbau- und Finanzierungsstrategien einkommensschwacher Haushalte können als Bestandteile urbaner Ströme betrachtet werden und unterliegen als solche informellen und formellen Regulierungen.

Aus diesem Grund untersuchen wir die aktuellen städtischen Randgebiete des Großraums Lima, die im Kontext neoliberaler Politiken selbstverwaltete Peripherien bilden. Darüber hinaus analysieren wir die Produktion von Raum, um die Strategien des „popular housing“ und dessen Finanzierung durch die Bewohner zu verstehen. Auf diese Weise tragen wir zu einem Verständnis bei, auch in Bezug auf Entscheidungsprozesse, welche die Komponenten des inkrementellen Baus und der Finanzierung von Wohnraum sind; im Lichte der Möglichkeiten und Zwänge, die sich aus den urbanen Strömungen ergeben. Dies wird zu einem tieferen Verständnis der neu entstehenden städtischen Randgebiete und ihrer Bedeutung für eine partizipative Planung und Wohnungspolitik führen, das einkommensschwache Bewohner einbezieht.

Blick von einem Hügel auf viele Häuser © Nick Nowara​/​ TU Dortmund
San Juan de Lurigancho, Lima, Peru (2023)

Projektpartner:innen

Das Projekt "Periferias metropolitanas expandidas de Lima: Estrategias del habitar popular y financiamiento de la vivienda en San Juan de Lurigancho" ist eine IPS-Kooperation mit folgenden Partner:innen:

Kontakt