Gastvortrag im Rahmen der SPRING International Planning Sessions

Titel: The Land, The Law, The Lawn: How urban planning perpetuates colonial thinking in Africa’s cities
Vortragender: Dr. Alexander Jachnow
Datum: Montag, 06. Juli 2026
Uhrzeit: 14:00 – 16:00 Uhr
Ort: GB I, Raum 410
Postkoloniale „moderne“ Planungssysteme gelten nach wie vor als Status quo und als Voraussetzung dafür, mit der globalen Entwicklung Schritt zu halten. Dabei positionieren sie afrikanische Städte jedoch als untergeordnet in der Weltwirtschaft und verfestigen gleichzeitig koloniale Raumordnungspraktiken. Dieser Vortrag untersucht die Themen Raum, Regierungsführung und kulturelle Entfremdung, um zu beurteilen, wie tiefgreifend sich diese Systeme wandeln müssen, um einen sinnvollen Wandel herbeizuführen.
Dr. Alexander Jachnow beschäftigt sich weltweit mit nachhaltiger und gerechter Urbanisierung, wobei Themen wie Stadtpolitik, Governance und Stadtplanung im Mittelpunkt stehen. Er ist Teamleiter in internationalen Projekten, Forscher und Dozent bei City Transitions. Seine Langzeiteinsätze führten ihn nach Nepal, Indien und Bangladesch, Mexiko, Brasilien, Ecuador, Argentinien und zuletzt nach Namibia. Er ist Absolvent der Technischen Universität Berlin und verfügt über eine Spezialisierung in Wohnungswesen an der UNAM in Mexiko-Stadt. In seiner Doktorarbeit untersuchte er die Rolle der Zivilgesellschaft in der Stadtentwicklung und im Wohnungswesen.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Promovierende sowie alle Mitarbeitende und ist offen für alle Interessierten.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!




