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Philipa Birago Akuoko veröffentlicht einen neuen Artikel zum Thema informeller Frauenarbeit im öffentlichen Raum.
- Forschung
- Fachgebiet

Artikel
Akuoko, Philipa B., and Michèle Amacker. 2025. “ Informal Women's Work in Public Spaces: Why Should It Matter?” Gender, Work & Organization: 1–12. https://doi.org/10.1111/gwao.70079.
Schlüsselwörter
informelle Arbeit/ öffentlicher Raum/ (Re)produktive Arbeit/ Stadtumbau/ Stadterneuerung/ Frauenarbeit
Autoren
Michèle Amacker
Abstrakt
Die informelle Arbeit von Frauen im öffentlichen Raum ist für den Lebensunterhalt und die soziale Dynamik in Städten des Globalen Südens von zentraler Bedeutung. Seit Jahrzehnten fungieren öffentliche Räume als wichtige Orte wirtschaftlicher Aktivität, insbesondere für Frauen, die informeller Arbeit nachgehen. Jüngste Stadterneuerungsinitiativen führen jedoch zur Verdrängung und Marginalisierung dieser Arbeitnehmerinnen. Dieser Artikel untersucht die komplexen, alltäglichen Wege, auf denen die Arbeit von Frauen die soziale Reproduktion inmitten anhaltender kolonialer Vermächtnisse, patriarchalischer Normen und prekärer wirtschaftlicher Bedingungen aufrechterhält. Unter Verwendung eines qualitativen vergleichenden Fallstudienansatzes, der auf der dekolonialen Theorie der sozialen Reproduktion basiert, untersucht diese Studie die Schnittstellen zwischen den Lebenserfahrungen von Frauen in produktiver und reproduktiver Arbeit. Sie hebt die strukturellen Herausforderungen hervor, denen Frauen, die im öffentlichen Raum arbeiten, gegenüberstehen, darunter der Ausschluss aus gesetzlichen Planungsprozessen und die Prekarität im Rahmen kapitalistischer städtischer Transformationen. Die Ergebnisse zeigen, dass informelle Arbeit nicht nur die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen und ihre Fähigkeit, ihre Familien zu versorgen, aufrechterhält, sondern auch eine Quelle sozialer Identität und wirtschaftlicher Selbstbestimmung darstellt. Dieser Artikel argumentiert, dass Gender- und Entwicklungsdiskurse Informalität als mitkonstitutiven Bestandteil des Urbanismus integrieren müssen, um den Bedürfnissen und Beiträgen von Frauen im Globalen Süden umfassend gerecht zu werden. Er behauptet, dass die Anerkennung der Vorteile, die Frauen aus informeller Arbeit ziehen, politische Bemühungen zur Unterstützung nachhaltiger Lebensgrundlagen und zur Förderung einer inklusiven Ökonomie leiten kann.
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